Du fährst elektrisch? Dann hilf mit, diesen Strom zu laden, statt ihn abzuregeln.
Vielleicht seit zwei Jahren, vielleicht seit fünf. Du weißt, dass dein Auto an einem guten Tag mit weniger als zwei Euro pro hundert Kilometer fährt, wenn der Strom im Sommer vom Dach kommt. Du weißt aber auch, dass du an der öffentlichen Säule plötzlich 79 Cent zahlst, wenn du unterwegs laden musst. Als Laternenparker bist du öfter gekniffen und kannst ein Lied davon singen.
Du hast das hingenommen. Wie alle anderen. Du dachtest, das sei halt so.
Du sagst: „Es gibt keinen Wind!" Dein Mitfahrer sagt: „Klar bläst der Wind — es gibt nur keine Abnehmer. Es wird sogar dafür bezahlt, das Windrad abzuregeln. Warum laden wir den Strom nicht einfach ins Auto?"
Dann fällt es dir auf: Der Strom wird einfach abgeregelt — du könntest dein Auto damit laden.
2024 wurden 9,4 Terawattstunden Strom nicht erzeugt, weil das Netz sie nicht abtransportieren konnte. Bezahlt wird das über die Netzentgelte — von allen Stromkund:innen, jeden Monat, im Norden am meisten — damit Windräder stillstehen und PV-Felder abgeregelt werden, statt dass der Strom dort ankommt, wo er gebraucht würde.
Das ist nicht nur ein Klima-Problem. Es ist ein Strommarkt-Problem. Es ist ein Preisproblem — und es kostet keinen Cent neuer Bundesmittel, es zu reparieren. Es braucht eine einfache Wenn-Dann-Regel im Hintergrundsystem von 50.000 Schnellladesäulen — und einen Paragraphen, der das erlaubt.
Wieso gerade an den Schnellladesäulen? Weil dort richtig was abgeht — und weil dort das deutsche Eichrecht gilt, das jede Kilowattstunde geeicht erfasst.
Es gibt eine Bürgerinitiative, die seit Monaten daran arbeitet. Es gibt 1.543 Menschen, die unterschrieben haben. Es gibt 1,6 Millionen, die elektrisch fahren — die meisten wissen nichts davon.
Wir machen das jetzt sichtbar. Sticker am Auto. Frame im Profil. Ein Wort am Mail-Ende. Wir holen die nächsten dazu — nicht durch Argumente, sondern dadurch, dass wir uns als Gruppe erkennbar machen, der die nächste Fahrerin dazugehören will.
Die Petition ist die zentrale Handlung. Sie braucht 30 Sekunden. Danach erst beginnt die Bewegung.
Sticker. Profile-Frame. Ein Wort am Mail-Ende. Sichtbarkeit ist der einzige Schneeball-Mechanismus, der ohne Budget skaliert.
Keine neue Subvention. Kein Fördertopf. Eine Wenn-Dann-Regel im Hintergrundsystem. Mehr nicht.
Trage dich ein — wir leiten dich zur Petition auf ladefreun.de, mit deinem Namen schon im Formular. Du forderst damit das, wovon du selbst profitierst: lade kostenlos, wenn Strom übrig ist. Wir senden dir die Begrüßung, eine Übersicht zum Stand der Bewegung — und keinen Werbe-Müll.
Datenschutz: ladefreun.de/datenschutz · Die Unterschrift wird auf der Mutter-Seite gespeichert (DSGVO-konform).